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Sinn und Zweck des Longierens:
Das Longentraining dient dem Aufbau von jungen und rekonvaleszenten Pferden, sowie als Vorbereitung auf das Reiten, oder zur Korrektur von Pferden. Für das gerittene Pferd ist ein regelmässiges Longentraining sehr wichtig, und dient dem Aufbau, der Unterstützung und des Erhaltes des Bewegungsapparates. Das Longier- Training beschränkt sich nicht auf das monotone Kreisen auf dem Zirkel, sondern ist gekennzeichnet durch abwechslungsreiche Übungen zur gezielten Gymnastizierung des Pferdes und wird aufgeteilt in 3 Phasen:

1. - Aufwärmen und Lösen durch Arbeiten von grossen Figuren und Geraden
- finden von Takt und Rhytmus
- ruhiges Atmen, Konzentration und Annehmen der Hilfen

2. - vermehrtes Arbeiten an der Biegung und an der Förderung der Schub und Tragkraft
- Vermehrtes Herantreten und Gewichtaufnehmen der Hinterhand, Arbeit an der Versammlung

3. - Kontrolle der Arbeit von Phase 2
- Takt, Rhytmus und Biegung
- grössere Figuren zum Ausklingen
- ruhiges Atmen und Entspannen


Was lernt das Pferd:

- Vertrauen und annehmen der Hilfen, Sensibilisierung auf die Hilfengebung
- Gangarten bei gleichbleibendem Takt und Rhytmus
- finden des Gleichgewichts und einer schönen Selbsthaltung
- Gymnastizierung und Biegung
- Aufbau der Rücken-, Kruppen- und Schultermuskulatur, Festigung von Bänder und Sehnen
- Atmung und Ruhe, kontrollierte Spannung und Entspannung
- Geschiklichkeit / Koordination

Was lernt der Mensch:

- Ruhe und Vertrauen
- Einfühlen in die Bewegung des Pferdes, kontrollieren der Gangarten
- Aufbau und Anwendung der Hilfengebung, Stimm- und Körperhilfen, Gertenhilfe und Longenführende Hand
- Kommunikation und verfeinern der eigenen Körpersprache, bewusst werden der inneren Einstellung
- Schulung des Auges, beurteilen und kontrollieren von Takt und Rhytmus